Audioeinführung zu "Kunst des Deals"
Shownotes
Eine musikalische Komödie voller doppelter Böden
Eigentlich wollte die Theatergruppe Wunderbaum am Schauspielhaus Bochum das 1987 erschienene Buch The Art of the Deal auf die Bühne bringen, halb Business-Ratgeber, halb Autobiografie eines New Yorker Immobilienmoguls namens Donald Trump. Immerhin ist es, so sagen manche, das zweitbeste Buch der Welt (nach der Bibel). Doch dann gibt es Streitigkeiten um die Aufführungsrechte, der Deal platzt und das Schauspiel-Ensemble sitzt plötzlich ohne Regie da. Mit einem Buch, das so politisch aktuell wie literarisch unterirdisch ist, einer immer schneller werdenden Wirklichkeit vor der Tür, die sich künstlerisch kaum noch einholen lässt, und einem Scherbenhaufen an Ideen. Auf der Suche nach Inspiration besuchen sie ein stadtbekanntes Musical – und plötzlich ist da ein größenwahnsinniger Plan …
Das niederländisch-flämische Kollektiv Wunderbaum, bekannt für das lustvolle Unterlaufen aller Erwartungen (u.a. Die Hundekot-Attacke, eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2024) unterzieht The Art of the Deal einer kritischen Re-Lektüre und entwickelt gemeinsam mit dem Ensemble eine hintersinnige, musikalische Satire über Geschäftemacherei, Engagement und die Lust am großen Auftritt.
**Die Kunst des Deals **/ von Wunderbaum und Ensemble / Regie, Text: Walter Bart / Mit: Moritz Bossmann, Puk Brouwers, Stacyian Jackson, Kristina Koropecki, Lukas von der Lühe, Veronika Nickl, Abenaa Prempeh, Mona Vojacek Koper / Premiere: 18.04.2026
Transkript anzeigen
00:00:11: Herzlich willkommen zur Audio-Einführung zu die Kunst des Deals, der neuen Produktion des Kollektivs Wunderbaum hier in den Kammerspielen am Schauspielhaus Bochum.
00:00:21: Die Premiere war am achtzehnten April.
00:00:24: Mein Name ist Lucien Strauch ich bin Dramaturk dieser Produktion und mit mir im unserem kleinen gemütlichen Tonstudio sitzt heute Walter Bartt Mitglied von Wunderbaum und Regisseur von die Kunst Des Deals.
00:00:37: herzlich Willkommen!
00:00:40: Bevor wir einsteigen in unser Gespräch über diese Produktion, einschneller Hinweis.
00:00:44: Achtung Spoiler!
00:00:46: Wir glauben dass die Kunst des Stils einen Theaterabend ist der in gewisser Weise davon lebt das man eben nicht vorher weiß was er erwartet.
00:00:54: und wir spielen viel mit den Grenzen zwischen dokumentarischem und fiktionalem Und möchten deswegen einmal darauf hinweisen entscheiden sie selbst Möchten Sie das vorher hören oder heben sich vielleicht doch auf für nach der Vorstellung.
00:01:11: Das einmal nur zum Einstieg, die Kunst des Deals.
00:01:15: Das Ausgangsmaterial für diesen Abend ist ja ein Buch von dem ich zumindest nie gedacht hätte dass ich mich jemals damit näher beschäftigen muss The Art of the Deal das erste buch des aktuellen US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump.
00:01:30: Das Buch ist aus den sieben Achtzig erschienen also in einem historisch nicht ganz uninteressanten Moment kurz vor neunundachtzig also kurz vor diesem sogenannten Ende der Geschichte, also dem Niedergang der Sowjetunion und dem vermeintlich endgültigen Sieg des Kapitalismus.
00:01:45: Die Art of the Deal könnte man sehr kurz vielleicht beschreiben als eine Art Mischung aus Autobiografie- und Businessratgeber.
00:01:54: Als das Buch rauskommt, sieben Achtzig ist Donald Trump ein schon durchaus prominenter, erfolgreicher und irrsinnig selbstbewusster New Yorker Immobilienmanager.
00:02:03: Aber er ist natürlich noch nicht der Host der Reality Show The Apprentice und erst recht ist er noch lange nicht in der Politik tätig.
00:02:11: Walter, mich würde vielleicht zum Einstieg interessieren wie zur Hölle seid ihr auf die Idee gekommen dass man jetzt fast vierzig Jahre später sich ausgerechnet mit diesem Buch mal auf der Bühne beschäftigen müsste?
00:02:24: Die Idee kam tatsächlich schon bei seiner ersten Präsidenzzeit.
00:02:30: Dann hatte mir das Buch schon irgendwie gefunden und es lag irgendwo in den Dramatürk-Büro Jena, da waren wir damals, hatten wir die Leitung... Dachten wir schon, das ist eigentlich vielleicht interessant.
00:02:45: Vielleicht sollen wir damit was machen?
00:02:47: Das ist irgendwie dann nicht passiert.
00:02:48: ich weiß nichts.
00:02:49: gab andere Produktionen die dann zuerst stattgefunden haben und eigentlich als dieses Gespräch kam zwischen Zelensky und Jedy Vance und Donald Trump in the White House Dann kam es plötzlich so wieder zurück bei dieser zweite Amtstermine von Trump Ja, das ist doch eigentlich so verrückt was da jetzt passiert.
00:03:13: Lass uns mal schauen wie können wir verstehen was jetzt passiert durch dieses Buch nochmal zu lesen?
00:03:21: oder steht es vielleicht eigentlich schon alles darin?
00:03:24: Also was er jetzt macht, was jetzt auf geopolitische Weltebene passiert kann man das besser verstehen wenn man das Buch liest.
00:03:36: Und ja, dann haben wir damit angefangen und dann dachten wir eigentlich Ja alles steht eigentlich da drin.
00:03:44: Jetzt ist es ja so dass ich eigentlich gleich zu Beginn im Umgang mit diesem Material Ich würde mal sagen zwei Probleme stellen.
00:03:50: also das eine Problem hat Mit dem Thema rechte zu tun.
00:03:53: üblicherweise wenn man am theater einen stück oder auch in den romanen Oder wie auch immer ein literarischen text auf die bühne bringen möchte Dann kontaktiert das Theater im Vorfeld den Verlag und man macht einen Vertrag über die Aufführungsrechte.
00:04:06: Wie war es hier am Schauspielhaus Bochum?
00:04:09: Das war natürlich das Interessante, dass wir dachten, wie geht man damit um?
00:04:14: Da muss man also die Rechte anfragen!
00:04:16: Und das stand eigentlich vom Anfang an im Raum... die Mikroerzählung.
00:04:23: Wir arbeiten mit wunderbarm oft, das nennen wir die Mikromakrodramaturgie, dass auf einer Mikroebene eine Geschichte stattfindet, die eigentlich auch auf Makroveben etwas Größeres erzählt.
00:04:35: und für uns war diese Mikroebene eine Gruppe, die sich mit diesem Buch beschäftigt und nicht sicher weiß ob sie die Rechten haben von diesem Buch?
00:04:45: Ob Sie das überhaupt also machen können.
00:04:47: Und diese Gedanke fanden wir gut für die Aufbau vom Stück.
00:04:52: Aber das war auch eine reale Frage, also... Wir sind dann mit der Dramaturgie-Abteilung von Schausbierhaus Bochum ins Gespräch gekommen über diesen Buch und haben eigentlich ziemlich schnell gesagt, dass wir nicht wirklich die Rechten kaufen sollen.
00:05:11: Das kommen sie mir natürlich vor und nach verziehen weil irgendwie es fühlt sich sehr Ja, falsch ist... Ich weiß nicht.
00:05:20: Das Wort Falsch
00:05:21: ist
00:05:21: sogar nicht vielleicht... Na ja!
00:05:24: Nicht sehr falsch.
00:05:28: Aber ich meine es fühlt sich völlig skurril an um jetzt Trümpf zu bezahlen.
00:05:32: Das ist das Letzte, was man jetzt machen möchte!
00:05:35: Wir verstanden das direkt... Aber dann sagt man natürlich auch direkt die Frage aber was macht man denn mit so einem Buch?
00:05:40: Weil wenn man die Texte nicht verwenden darf, was kann man damit machen?
00:05:44: und genau diese Frage fanden wir auch spannend.
00:05:47: also wie kann man mit einer der ich würde sagen am most profi court case guy ever on earth?
00:06:00: Ich glaube, Trump sieht sich selbst am liebsten im Court.
00:06:05: Da kann er gewinnen und er kann sogar die Gesetze verändern!
00:06:08: Es gab auch einen Satz im Stück – I don't wanna know what the law is, i just want to know the judge.
00:06:16: Also es geht ihm genau darum ich glaube und deswegen fanden wir's auch so spannend um ihn auf diese Ebene eigentlich zu treffen weil man kann Trump glaub' ich im courtroom oder da findet die wirkliche... Ja, die wirkliche Spannung jetzt statt.
00:06:35: und auch die Frage unserer Gesellschaft sind diese Gesetze, die da geschrieben sind im Grundgesetzbuch.
00:06:41: Wenn er das anfängt zu verändern... Es gibt wirklich Leute natürlich, die Angst haben steht alles da.
00:06:47: eine Präsident bleibt höchstens zwei Termine aber wenn er anfangen zu sagen vielleicht wären es auch drei Vielleicht kann ich der Judge davon überzeugen dass sich drei Termine bleiben.
00:06:58: also Ich glaube eher sieht sich selbst Am liebsten im courtroom und natürlich das dann ein theaterhaus aus deutschland.
00:07:07: Sich auch vorstellt, dass wir da gegen das böse im courtroom kämpfen.
00:07:14: Fanden wie eine gute mikro eben eigentlich die dann am ende etwas grösseres erzählt.
00:07:22: Wir haben uns ja schon gesagt schluss ehrlich dafür entschieden ihm kein geld dafür in den ohnehin schon vollen Rachen zu werfen und eben zu schauen, wie können wir was es im Rahmen des erlaubt sind.
00:07:38: Wie können wir trotzdem Material aus diesem Buch verwenden?
00:07:41: In einem so geringen zitatmäßigen Umfang dass wir da keine Schwierigkeiten kriegen.
00:07:47: das war aber trotzdem nicht ganz einfach Was mit dem Text selbst zu tun hat.
00:07:52: also ich will einmal Den Anfang durch die ersten Zeilen zitieren.
00:07:56: Ich mache es nicht für das Geld, ich habe genug viel mehr als ich immer brauchte.
00:08:01: Ich mach es, um es zu machen.
00:08:02: Die Dienste sind meine Artformen.
00:08:05: Andere Leute schlafen schön auf Canvas und schreiben eine wundervolle Poetrie.
00:08:10: Ich mag die Diensten machen, vor allem große Diense.
00:08:12: Das ist so, wie ich meine Kicken bekomme.
00:08:14: Also auf Deutsch kurz zusammengefasst macht er es nicht fürs Geld.
00:08:19: Die Dies sind für ihn eine Kunstform in sich.
00:08:21: Er macht gerne Dies um sie zu machen und am liebsten große Dies und das gibt ihm eben den Kick.
00:08:27: Es ist eigentlich ein Einstieg, der durchaus erst mal catchy ist und es gibt immer wieder diese plantierten Passagen in diesem Buch.
00:08:34: Das Problem ist so'n bisschen dabei bleibt's leider auch.
00:08:37: also das Buch hat dreihundert Seiten, vierzehn Kapitel.
00:08:39: In Kapitel eins begleiten wird Donald Trump durch eine typische Arbeitswoche also wo minutiös all seine Telefonate mit einflussreichen Persönlichkeiten der amerikanischen Business-Welt der Achtziger skizziert werden mit wem er da spricht und warum.
00:08:53: es geht In Kapitel zwei das ist am ersten eigentlich so dass Business Ratgeber Kapitel wo ja ganz konkrete Leitsätze oder Tipps zum Thema Dealmaking liefert also.
00:09:03: Wenn er z.B.
00:09:04: dazu rät man soll bei jedem Geschäft dafür sorgen, dass man in einer Position der Stärke ist und immer dafür sorgen dass die andere gehen dass die Gegenseite das was man zu bieten hat unbedingt auch brauche dann erinnert es natürlich schon irgendwie auf eine gruselige Art an seine heutige Politik Praxis.
00:09:19: diese Position der Sterke lässt sich natürlich ganz wunderbar herstellen, wenn man Zölle androt oder Militärschläge androt und sie dann erst wieder zurückzieht, wenn die Gegenseite einknickt.
00:09:30: Dann folgen allerdings noch zwölf weitere Kapitel in denen er immer wieder uns eigentlich von seinen großen Heldentaten erzählt ist.
00:09:37: Es gibt darin auch Überraschungen.
00:09:39: also beispielsweise in einer Passage spricht der ganz stolz darüber dass die Sowjetunion jetzt mit ihm Geschäfte machen möchte das ja da vielleicht im Kreml was renovieren darf oder so?
00:09:47: Das ist natürlich aus heutiger Perspektive Trump und Putin sich nebeneinander oder gegeneinander anguckt, skurril.
00:09:54: Oder es gibt eine Passage an mehrere eigentlich wo er über Frauen spricht und darüber dass Frauen seine besten Mitarbeiterinnen sein und immer härter kämpfen als die Männer.
00:10:02: also er bleibt natürlich in seiner Logik das man muss kämpfen und trotzdem ist das überraschend im Vergleich zu dem Sexisten, wie wir ihn heute kennen.
00:10:10: Und dennoch ist es... das Buch ist einfach keine große Literatur!
00:10:14: Also er berichtet kleinteilig über eben seine Projekte in den Siebzigern und Achtzigern, wie er das Commodore Hotel Manhattan wiederbelebt hat.
00:10:21: Wie er seine Casinos gründet von denen wir heute wissen dass sie eigentlich kurz nach Gründung schon wieder Bankrott waren Das ist fast rührend, dann das Projekt übernimmt eine Schlitzschubahn im Central Park zu renovieren.
00:10:33: Wie aber geht man mit so einem eigentlich der terrarisch dürftigen Textmaterial vor?
00:10:38: Wenn man die Rechte nicht hat, wenn es da nicht richtig viel daraus zu ziehen gibt... Also was für ne Geschichte ist aus so nem Material entstanden?
00:10:47: Was erzählt dieser Theaterabend?
00:10:49: Ich glaube, weil das ist absolut das Vorrecht, wie du das Buch hast.
00:10:54: Es ist einfach auch Biografie von einem Narcissist.
00:10:58: Es geht eigentlich nur darum, wie gut er ist und wie geil.
00:11:01: Und das natürlich irgendwann ließ man nach schon nach fünf Seiten denkt man oh mein Gott!
00:11:06: Das haut ich nicht aus.
00:11:07: Es ist einfach nur eine Werbung für ihn selbst.
00:11:12: Aber ich glaube... Für uns war es dann die interessante Frage Wie die Schauspielenden, die auch so eigentlich unter ihrer eigenen Namen also treten auf sozusagen als sich selbst dass die sich die Frage stellen, was mache ich oder wie verhalte ich mich zu dieser Gedanke in dem Buch?
00:11:32: Oder diese Gedanken.
00:11:33: Ja, diese... Was erzählt das mich persönlich?
00:11:38: So daraus entstehen dann sechs Figuren auf die Bühne, die eigentlich alle ihre eigene Gedanken haben zu diesem Thema, sowas bedeutet für mich Diomaking in meinem Leben jetzt oder was ich denke ich jetzt über diese Gesellschaft die aus dieser Zeit dieses Hiperkapitalismus die da mal schon entstanden ist.
00:12:01: Was ist mein Verhältnis dazu?
00:12:03: Und ich glaube für uns ist das das Wichtige, dass sind eigentlich sechs Stimme aber für Oft sind das eigentlich sechs Stimme auch in einem Kopf.
00:12:13: Also ich muss sagen, diese Gedanke die die sechs Spienen haben, dass sind eigentlich wenn man sie zusammen fasst, sind das auch in einen Kopf glaube ich kann man das unterbringen diese Gedanken.
00:12:25: Man denkt es gibt also Lukas und er hat gar kein Bock das Buch auf die Bühne zu bringen.
00:12:32: Er sagt sofort no way!
00:12:35: Das mache ich nicht.
00:12:36: Und wir sollen ein Stück machen, das geht um Achtsamkeit, um unsere Umwelt und das Miteinander, um Harmonie.
00:12:43: Ja natürlich Lukas!
00:12:44: Ich bin vorbei dir.
00:12:46: Aber dann gibt es da andere Stimme die sagt ja geil wir machen das jetzt weil wir können damit die amerikanische Opposition unterstützen.
00:12:57: Sagt eigentlich auch Lukas aber ich meine Mona dann kommt eine amerikanischen Musical-Darstellerin Ja, jetzt gehe ich eigentlich zu schnell.
00:13:06: Aber dann gibt es auch Stimme die sagen, nee wir sollen das machen in the White House!
00:13:10: In The Lions Denn!
00:13:11: Wir sollen die da bekämpfen und das habe ich auch so.
00:13:15: Ich denke eigentlich sind all diese Stimmen irgendwie glaube ich für das Publikum hoffe ich auch irgendwie wiedererkennbar und ja das verstehe ich so sehe ich's.
00:13:27: Und deswegen bleibt man glaube ich auch selbst im Gespräch mit sich selbst aufs Publikums Ja, vielleicht.
00:13:34: Also ich finde das total... was du beschreibst.
00:13:38: über diese verschiedenen Stimmen bildet glaube ich ein bisschen eine Sache ab die finde ich wie so unter diesem Theaterabend liegt oder sich darin niederschlägt.
00:13:47: und dass hat für mich zu tun mit eigentlich einer Art von uns alle betreffende Überforderung angesichts der Nachrichtenlage, also es gibt da diesen durchgeknallten alten Mann auf der anderen Seite des Atlantiks.
00:13:58: Der macht einfach was er will und wir aber hier alle wachen jeden Morgen auf und starrn als erstes gestresst auf unsere Handys um nachzulesen was ist jetzt wieder los?
00:14:06: Und welche zivilisatorischen Entgleisungen gab's jetzt wieder?
00:14:09: Wie nah sind wir jetzt am nächsten Weltkrieg?
00:14:12: Im Theater haben wir dazu dann eben immer das Problem... dass diese Kunstform nun mal gewisse Planungsvorläufe hat.
00:14:18: Also wir sind keine Nachrichtensendung, die live schon am Mittag was bringen kann zu dem, was am Vormittag passiert ist sondern Wir reagieren eben langsamer und wir hinken dadurch der Realität immer hinterher.
00:14:30: Und genau mit diesem Problem sind eben auch die Figuren in die Kunst des Deals konfrontiert.
00:14:35: also sie nehmen sich vor Am Anfang das politische Tagesgeschäft eher aus dem Abend herauszuhalten oder sprechen zumindest darüber.
00:14:42: fragen sich sollten wir uns nicht vielleicht eher nur an den achtzigeren orientieren?
00:14:45: und dass da um abgrenzen, aber sie scheitern eigentlich permanent daran und schwappt eigentlich permanent die gegenwart in diesen abend rein.
00:14:52: also wie es uns ja ganz real auch ergangen ist.
00:14:55: Also noch in den letzten wochen unserer konzeptionsphase wurden im Minneapolis Menschen auf offener straße erschossen von eisergenten und für mich gab es dann einen moment wo ich gedacht habe Moment mal Ist das an dem Punkt, wo wir jetzt da gerade sind?
00:15:07: Mich macht es fertig.
00:15:08: Können wir noch einen witzigen Abend über den Buch aus den Achtzigern machen?
00:15:14: Wenige Tage nach dem Probenstart haben dann die USA einen Krieg im Iran angefangen.
00:15:20: Wie gehst du damit um?
00:15:21: wie bewahrst du persönlich dir trotzdem den Glauben ans Theater machen und an den Sinn von so einem Projekt, während man laufen mit einer krassen Realität konfrontiert ist?
00:15:32: Ich glaube Zweifel ist für mich wirklich ein gutes Wort.
00:15:35: Weil ich habe auch wirklich daran gezweifelt, dass man das machen soll.
00:15:40: Es geht jetzt wirklich nicht oder die Vornieber haben.
00:15:44: Aber genau diese Zweifels glaube ich... die sieht man auch auf der Bühne.
00:15:49: oder diese Figuren, Zweifeln auch.
00:15:51: Die haben nicht so eine Wahrheit, die denkt auch okay was ich jetzt sage stimmt das?
00:15:56: Oder wie soll ich mich jetzt wieder dazu verhalten?
00:15:59: So ist es eigentlich konstant.
00:16:00: neue Position auch suchen in dieser Alltag und wie... Ich glaube dass Suchen und Zweifer ist eigentlich deswegen so wichtig, dass man's auch zeigt, dass mal nicht direkt sagt so-so oder so weil ja Ich glaube, so funktioniert es jetzt nicht.
00:16:16: Wir sind zu... Ja wir sind halt einfach in eine ganz große Unsicherheit oder die Weltlage ist wie Zweifelme auch oder wo geht's hin?
00:16:27: Oder was für Positionen soll ich jetzt einnehmen?
00:16:32: Da gibt es so viele verwehrende Sachen und wir hatten dieses.
00:16:37: Aber jetzt schwapp ich schon zum Musical-Teil, es geht vielleicht zu schnell.
00:16:41: Kommen wir gleich
00:16:41: hin!
00:16:41: Aber diese Song... Also dann haben wir irgendwann uns dafür entschieden das Gespräch in the White House.
00:16:46: Wir sind Zelensky und Trump und J.D.
00:16:51: Vance als Core zu nehmen und daraus ein minimal Philipp Glass Core zu machen Das Gespräch einfach wortwörtlich ausgeschrieben Und da sagt er gegen Zelensky, you don't have the cards.
00:17:06: You're not in a good
00:17:07: position.".
00:17:08: Und als wir am Ende vom Probeprozess waren dann hat Zelenski Trimp angeboten Wir könnten ja jetzt in Iran helfen weil wir sind die Drohnexperte und die Drones, die Iran jetzt benutzt.
00:17:23: Da haben wir schon Erfahrung, weil die bekommt Iran von den Russen Verhandlungsposition.
00:17:32: Und dann war eigentlich die Frage, who has the cards?
00:17:36: Jetzt hat sie Lensky der Cards und das war einfach so geil dass man dachte wow!
00:17:41: Innerhalb von unserer Probeprozess hat diese Alltag sich komplett gedreht und jetzt steht es am Ende wirklich schön im Raum weil die Frage Who Has The Cards ist jetzt auch von die andere Seite wieder wahr.
00:17:55: also und auch zum Publikum.
00:17:57: Was habt ihr für Karten in die Hand jetzt?
00:17:59: Und in diesem Interview, das ist wirklich großartig, sagt er am Ende this is gonna be great television!
00:18:06: Also er weiß genau weil er ein TV-Star ist ich glaube er versteht auch es kein Filmstar also wie Regan.
00:18:15: Film ist zu schön Es ist kein Film.
00:18:18: Er versteht sich über TV und natürlich Twitter oder X, oder so ein eigenes through social.
00:18:26: Den man denkt natürlich nur in die kann ich jetzt mit einem Meme von der Pope um mich selbst als Jesus Christ abbilden.
00:18:34: er weiß halt wie das funktioniert und dass wir süchtig sind.
00:18:37: Und also das ist für mich auch wirklich, dass ihr sagt an dem Interview this is gonna be great television.
00:18:43: Es könnte es nicht besser zusammenfassen.
00:18:54: Also im Grunde schlägt es eigentlich in den Bogen zu diesem zentralen Ersten Satz, Deals on my Artformer.
00:19:00: Der hat eben einen irrsinniges Bewusstsein was glaube ich auch für uns total reizvoll war dafür wie seine Politik die ja eben auf Dealmaking basiert das ist ja evident das kriegen wir alle mit gleichzeitig Irregut eben so eine Art von Aufmerksamkeitsökonomien bedienen kann.
00:19:21: Eben anders als einen Film, wo Leute ins Kino gehen und sich rein setzen und sich zwei Stunden in Ruhe kunst angucken weiß er man muss die ganze Zeit feuern und die ganze zeit eine Aufmerksamkeit am Laufen halten.
00:19:31: ja auch wie er das Begriff Dio welches ist auch so unglaublich?
00:19:35: Er hat das Begriffe natürlich mit dieser Tony Schwartz der Titel von dem Buch erfunden.
00:19:41: Der Ghostwriter hat eigentlich für Trump dieses Buch
00:19:43: gesehen.
00:19:43: Genau, der Ghostwriter hatte die Art des Deals.
00:19:46: Trump hat dann gesagt ja geil, der Titel stimmt aber das Wort Deal wie es jetzt verwendet wird in die Nachricht und wir lesen die ganze Zeit Deals so.
00:19:55: er hat auch geschaffen dass Wort Deal jetzt zu fast wie eine Religion.
00:20:01: oder wir lehnen den ganzen Tag ist ein Deal schon.
00:20:03: dann gibt's schon einen Deal mit Iran.
00:20:10: Na ja, die ganze Zeit ist das Wort Deal jetzt anwesend.
00:20:14: Ja es ist ersetzt.
00:20:15: eigentlich in gewisser Weise das Konzept von politischen Abkommen also ein vorheriges Verständnis von Politik wo man sich eben zusammengesetzt hat Kompromisse ausgehalten und dann gemeinsam zu einem Abkommen gekommen ist.
00:20:27: Die eben auch wir sprechen ist eine Parallel-Diskurs darüber, dass wir nicht mehr in einer wertebasierten Politik leben sondern in einer machtbasierten politik.
00:20:35: Also es geht nicht mehr darum auf welche Werte können wir uns global gemeinsam verständigen so was wie menschenrechte und danach richten wir uns sondern es geht nur noch darum wer ist quasi?
00:20:45: wer ist gerade mächtiger wärs am längeren hebeln?
00:20:48: und danach werden auch politische abkommen eben jetzt als deals geführt.
00:20:53: ja das ist vor das interessant weil es gibt Nehmen die Figur auch wirklich Phyronica.
00:21:03: Aber sie sagt dann auch, es geht eigentlich um Erpressung.
00:21:06: also ihr Text ist wenn ich dich drohe dir in die Fresse zu schlagen falls du nicht machst was Ich will und da machst Du was Ich Will und zur Belohnung trete ich Dir nur vor Schienbein Dann bist Du vielleicht erleichtert weil Du nur einen blauen Fleck hast Und kein blaues Auge.
00:21:23: aber das isst kein Win-Win Das ist einfach nur Erpressungen und das ist natürlich was er die ganze Zeit macht.
00:21:30: Es ist einfach Erpressung auf globale und wir schauen alle zu.
00:21:37: Lass uns noch mal zurückkommen, du hast das eben skizziert mit dem Stichwort Zweifel.
00:21:41: Ihr habt ja für die Consistils mit wunderbarem Theaterform gewählt in der sich glaube ich genau diese Zweifle oder dass eben Ringen um ein Thema und die richtige Formnis zu verhandeln wahnsinnig gut abbilden lässt Ein bisschen, ob ihr das nun wolltet oder nicht zum Markenzeichen von Wunderbaum geworden und sie ist auch wirklich sehr besonders.
00:22:01: Man könnte sie vielleicht als E-Mail Theater bezeichnen.
00:22:05: also das heißt ganz einfach dass aus Hormel sitzt in einer Reihe an der Bühnenkante auf Stühlen wie bei einer szenischen Lesung und liest Emails vor.
00:22:16: Diese Methode habt ihr ja auch verwenden einem Theaterabend die hundekot Attacke der am Theater Haus Jena, dass ihr zu der Zeit geleitet habt herausgekommen ist und damit seid ihr im deutschsprachigen Raum noch mal eine ganze Ecke bekannter geworden als ihr es ohnehin schon wart.
00:22:30: Ich glaube was hierzulande viele Leute aber nicht wissen ist das diese E-Mail Methode eigentlich nicht erst mit der Hundekotattacke erfunden wurde sondern es gibt einen Vorläufer also quasi die erste Generation E-mail Theater und das war Looking for Paul.
00:22:42: vielleicht magst du ganz kurz einmal zitieren?
00:22:44: Was war das für ein Abend Textgattung der E-Mails auf sich.
00:22:50: Warum ist das so?
00:22:50: ein überraschenderweise extrem gutes szenisches Material?
00:22:54: Ich glaube, was für uns interessant ist, dass man sehr gut nachvollziehen kann durch diese E-mails zu lesen.
00:23:01: Was sind die Gedanke zu einem ziemlich extremen Thema?
00:23:06: und bei Looking for Power war das so... Das ging um das Kunstwerk oder ein Statue stand in Rotterdam von Paul McCarthy, der amerikanische Kunstkünstler.
00:23:20: Und er hat ein Statue da gestellt das heißt Santa Claus aber es ist ein Weihnachtsmann mit in seinem Hand einen Böttblöck also einen ... warte ich kenne das Wort auf Deutsch naja ne Analsbierzeug
00:23:39: Anablack im Sexspielzeug.
00:23:42: Und darüber war in der Stadt eine Riesenaufregung, weil da liefen Leute mit ihr die Kinder religiöse Gemeinschaften und habe gesagt, ich soll hier jetzt wirklich einen Weihnachtsmann stehen mit einem Analsexzwerg.
00:23:54: So haben wir ihn auch genannt.
00:23:56: oder alle Leute sagen, nee, da steht jetzt der Analsexzwerk!
00:24:00: Das war in Rotterdam eine Riesenaufschrei und dann haben wir gedacht okay, wir spielen jetzt diese Aufschrei also der Ende Gesellschaft.
00:24:06: Da war diese unterschiedliche Stimmen.
00:24:09: macht das Sinn, solche Kunst im öffentlichen Raum zu stellen.
00:24:13: Oder was ist Kunstfreiheit?
00:24:15: Und dann waren wir eingeladen worden zu einem Theater in Los Angeles – The Red Cat Theatre.
00:24:22: Das unterteilte Disney Concert Hall und da hatten wir drei Wochen um eine Vorstellung zu machen.
00:24:28: Da haben wir dann auch E-Mails gelesen eigentlich ne Gruppe die nach Los Angeles fährt um diese Künstler zur Verantwortung zu rufen und zu fragen, hey wie denkst du darüber?
00:24:42: Und dann haben wir am Ende von diese E-Mails einen Performance vom Paul McCarthy anzeniert.
00:24:50: Das hat damals riesig viel Spaß gemacht auch weil es so eine Unterschied gibt wenn man zuerst E-mails liest und danach passiert in dieser Aufbau baut sich auf Man kann das dramaturgisch ganz gut aufbauen dass danach eigentlich eine ganz andere Form kommt die Eine Energie hat die Komplettkontrolle an diese E-Mail Lesung ist.
00:25:10: Man denkt irgendwann, okay, E-mails lesen, szenische Lesungen.
00:25:15: Irgendwie geht die Energie... man hat auch Bock.
00:25:18: das was anderes passiert, dass die mal aufhören mit E-mailes lesen kann jetzt um Gotteswillens als Theater losgehen.
00:25:24: und dann haben wir entdeckt Das macht viel Spaß oder diese Form ist schön.
00:25:31: Und ich glaube auch, weil man so gut diese unterschiedliche Stimmen in Figuren unterbringen kann.
00:25:37: Also man kann einfach Gedanken... Alle Gedanken die man hat in unterschiedlichen Charakteren unterbringen und dann daraus eine Steigerung machen.
00:25:49: Ich glaub so!
00:25:52: Für mich ist es eigentlich, das finde ich auch witzig, its very well made play.
00:25:57: Es ist fast Ich meine all meine Dramaturgie-Lessens von der Schauspielschule, so der Peripati, Motorismoment.
00:26:06: Das steckt alles drin!
00:26:08: Man denkt es ist eigentlich fast wie ein Aristotelisch Drama.
00:26:10: Da kommt eine Idee... Jetzt warte mal wir haben ein Problem jetzt die Umkehrung nochmal und einen Höhepunkt.
00:26:16: So dass das für mich sehr klassisch ist.
00:26:19: Die Leute sagen ja jetzt ist die Performance neu aber das finde ich fast mehr als andere wunderbaren Arbeiten würde ich sagen eigentlich Klassisch Theater fasst.
00:26:29: Aber auch der Witz für uns ist, dass das Publikum aber es auch finde ich auch ein bisschen kändisch.
00:26:34: Es macht einfach Spaß, dass da das Publikum nicht weiß was wahr ist und nicht war.
00:26:40: Das bringt irgendwie eine gute Spannung weil man ja... ...aber es ist irgendwie wirklich kindisch.
00:26:47: Aber es fühlt mich doch die Kraft vom Theater, dass sich der Sätze denke.
00:26:52: Was ist jetzt?
00:26:53: Wirklichkeit!
00:26:55: Und ich glaube diese Form ist sehr gut dafür geeignet, um das damit zu spielen.
00:27:03: Ja ich glaube es sind sogar mehrere Dinge darin die ja, die man vielleicht als Kindesbezeichen könnte, die aber eine totale Kraft haben.
00:27:11: Das eine ist eben genau was du beschreibst, das Spiel mit der permanenten Frage war's davon stimmt jetzt und was nicht?
00:27:16: Und da immer zu schauen wie kann man das so eng aneinander führen dass es eben eine gewisse Spannung bekommt?
00:27:22: und das andere glaube ich noch mit dem anderen Aspekt zu tun mit dieser Zweiteiligkeit.
00:27:27: also an der Premiere hat jemanden, der den Abend gesehen hatte.
00:27:31: Der gar nicht wusste was ihn erwartet beschrieben.
00:27:34: ich zitiere das Leute sagen was sie machen werden und dann machen Sie genau dass.
00:27:39: Das finde ich sehr befriedigend Und das hat mir total eingeleuchtet.
00:27:43: also es ist so eigentlich wenn man das hört würden erst bedecken hey wieso wenn Ich vorher schon weiß was gemacht wird?
00:27:47: Es ist langweilig.
00:27:48: aber weil eben in diesem ersten teil ist eben Genau immer darum gerungen wird Was kann man jetzt machen und was nicht und Ideen auch wieder verworfen werden oder als zu irrsinnig gemarkiert werden und am Ende ich dann doch ganz viel von dem, was ich vorher gehört habe wiedererkennen kann.
00:28:07: Das hat irgendwie einen großen lustvollen Effekt.
00:28:12: also jetzt kommen wir wirklich in den Bereich von Spoilern.
00:28:15: sie können es auch noch ausschalten Denn es gibt eben noch eine zweite Hälfte des abends.
00:28:22: du hast ein bisschen etwas davon eben schon angerissen Passiert dann auch.
00:28:28: Also die Gruppe, die einigt sich dann irgendwann, entscheiden sie sich okay das Material ist eigentlich eignet für eine Bühne-Adaption.
00:28:38: was sollen wir damit machen?
00:28:39: und dann kommt der Vorschlag singen.
00:28:41: also wenn man das Material nicht aussprechen darf auch weil die Rechte nicht da sind vielleicht können wir es singen?
00:28:47: Und dann entwickelt diese Gruppe eigentlich eine Idee und es geht via Opera Operette Richtung Musical, dann lasst uns ein Musical machen.
00:28:57: Dann lernen die eine amerikanische Musical-Darstellerin ein und fragen diese Musicaldarstellerinnen, kannst du uns begleiten in diesem Musicalweg?
00:29:06: Die zweifeln auch wieder daran ob Musical jetzt geil ist.
00:29:09: bei deutsches Theater Musical spannendes Verhältnis.
00:29:13: Sie besuchen Starlight Express im Bochum um sich eigentlich aufzuladen oder zu gucken wie man das so eine Musical macht.
00:29:22: Und dann am Ende entscheiden die sich dafür, diese Musical, woran sie also chaotisch geprobt haben, noch diese Musical zu zeigen.
00:29:31: Ja und dann geht das Musical teillos!
00:29:33: Für uns war irgendwie deutlich dass Trump auch in der Art of the Deal schreibt... sogar zweimal über Musicals, dass er fragt über bekannte.
00:29:43: Hey thank you for the musical tickets.
00:29:46: Es ist irgendwo zwischen Immobilien und Amusement besucht er dann auch mit seinen Kindern Cats.
00:29:54: und dann spür man Musical ist natürlich eine amerikanische Kunstform die wir hier ja die so auch von dieser Übertreibung Bigger than life, diese Traum irgendwie darstellt.
00:30:10: Das ist eigentlich so wie was Trump jetzt auch macht.
00:30:14: It's a big show mit immer einer Steigerung und noch eine Steigerungen und einen Höhepunkt wobei das Publikum aufsteht und ausrastet.
00:30:23: Und danach haben wir ja Musical.
00:30:25: also das zweite Teil ist ein Musical.
00:30:30: Und eigentlich mit all diesen unterschiedlichen Stimmen glaube ich diese sechs Stimme die man vorher sieht Die werden auch abgebildet.
00:30:37: Das ist ein ziemlich wilder Musical mit sehr unterschiedlichen Styles, also es geht von Schubert bis Jamaican, Dancehall-Rap bis zu Philipp Klaas die Fledermaus von Johann Strauss.
00:30:49: Es geht Kate Rock war dann eine Inspiration der Typ, der die All American Halftime Show organisiert hat gegen Bad Bunny.
00:31:00: so es spielt jetzt auch mit Kulturbegriffe, die die letzten dreißig Jahre glaube ich ähm... ja, unsere Zeit geprägt haben.
00:31:12: In a wild Mishmash oder it's also clusterfuck Die Realität ist eigentlich auch ein Car Crash die man sieht Aber dann am Ende doch mit einer Höhepunkt.
00:31:29: Ich dank dir sehr für diesen Einblick.
00:31:32: uns erwartet also einen Abend der sehr viel mit unserer Gegenwart zu tun hat der sehr musikalisch ist und bei all den Schrecklichkeiten, die er auch verhandelt.
00:31:43: Irse nicht komisch!
00:31:45: Wir freuen uns wenn Sie in den Kammerspielen vorbeischauen.
00:31:48: Lieber Walter vielen Dank für das Gespräch und bis bald.
00:31:51: Danke dir Denkst du nicht immer an?
00:32:14: Immer in der Victory, sogar wenn es eine Trigger ist.
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